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VideoFilmMobil


VideoFilmMobil – ein mobiler Service zum Filmen – mit Kameras, Tablets oder Smartphones

VideofilmMobil ist ein Projekt-Service und eine intensive Anleitung zum Selbermachen für Lehrer*innen, Erzieher*innen und Multiplikator*innen. Für Schulen, Kindertagesstätten und Einrichtungen der Jugendarbeit.

Mit unserer Anleitung stellen Kinder und Jugendliche ihre eigenen, kurzen Videofilme her. Entscheidend für die Arbeitsweise ist, dass ein Maximum an Gruppenbeteiligung, Kreativität und Zeitökonomie erreicht werden kann. So wird die Wirkung und Funktion des Mediums Film praktisch bewusst. Diese Erfahrungen lassen die Massenmedien durchschaubar werden – in einem kreativen und intensiven Lernprozess.

Vor und hinter der Kamera und in der Nachbearbeitung am PC sind die Kinder oder Jugendlichen. Sie sind die Produzenten von der Idee bis zur Präsentation.

Ob Trickfilm, Spielfilm, Dokumentation oder Reportage – ob mit dem Smartphone, dem Tablet oder der Videokamera – das Ergebnis ist ein Film.

Unterrichtsbegleitend entsprechend der Pflichteinheit laut Kern Curriculum (Deutsch, Kunst, Fremdsprachen) haben wir 3 Module entwickelt, die auch unabhängig voneinander für Sek I und II gebucht werden können:

  • Einführung in filmisches Erzählen  / Filmgestaltungsmittel,
  • Kamera- und Tonaufnahme / praktische Umsetzung der Theorie
  • Montage mit Premiere Elements, Magix oder I-Movie (IOS) oder Inshot (Android)

Während Projekttagen oder Projektwochen entwickeln die Schüler*innen eine Filmgeschichte, erarbeiten in Kleingruppen die Filmszenen. Sie werden mit der Technik vertraut gemacht, in der konkreten Szene werden die Filmgestaltungsmittel vermittelt und eingesetzt. Am letzten Tag werden die Szenen in den jeweiligen Kleingruppen bearbeitet. Am Ende steht die Präsentation in der Klasse, Schule oder dem Elternabend.

Die Projekte können stattfinden in Schulen, Kindertagesstätten, Freizeitheimen, mit Projektgruppen, Kollegien und Multiplikator*innen.

Seit 1997 gab es schon rund 650 Projekte. Viele Videos waren zu sehen auf Schulveranstaltungen, Schülerfilmfesten oder in ‚h1 – Hannovers TV-Bürgersender’. Auf Kinder- und Jugendvideofestivals wurden von uns betreute Produktionen schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

 

Beispiele für Trickfilmprojekte

Trickfilmprojekt in der DRK Kita Hermann Haertel in Eldagsen oma ufo
15 Kinder (7 – 10 Jahre) haben in den Osterferien den Trickfilm produziert, von der Idee, Animation bis zum Schnitt lag alles in Kinderhand.
„Ich + Du = Wir“ (3min)
In Oma´s Garten landet ein UFO, der Stein des Antriebs ist defekt und die Aliens hoffen es wieder reparieren zu können. Sie treffen auf die Auszubildende der Polizei, sie verspricht zu helfen, aber kann sie die Kollegen überzeugen?

 

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Die Klassen 2b und 2d der Brüder-Grimm-Schule haben sich jeweils eine  Geschichte ausgedacht, gebastelt und mit Hilfe der Trickbox ihre Figuren bewegt und natürlich den Figuren ihre Stimme geliehen.
„Der Geist im Wrack“ (2´19), Klasse 2b

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Trickfilmprojekt mit I-pads – eine Übersicht der Arbeitsschritte

Material: I-Pads / Stative/ Halterungen / Klebematerial (Tesafilm, Patafix), Schere, Stifte, Gegenstände…

 Arbeitsplatz-Varianten:

Arbeitsplatz A: eine zusammenfaltbare Holzwand (aus 6 Elementen, etwas größer als Din A4 – Ausleihe im MZRH) eignet sich als Hintergrundkulisse um Plakate, farbiges Tonpapier etc. zu befestigen. Klemm-Leuchten ermöglichen eine gute Ausleuchtung des Tricktisches.

 Arbeitsplatz B:

Kartonpapier als Hintergrund z. B. an Wand befestigen, die Kamera so quadrieren, positionieren, dass der Bildausschnitt nur die Kulisse zeigt. (Achtung: Bildausschnitt Animiert, bewegt, werden Gegenstände, Lego- oder Playmobil-Figuren. Zuvor muss jedoch eine Filmidee entwickelt werden. Die Aufforderung: geht nach draußen, findet Dinge, die sich zum Animieren eignen oder der Hintergrund-Kulisse dienlich sein können, führt zur kreativen Ausgestaltung der kleinen Trickfilme.

 Apps:

  • I-Stop-Motion (IOS) oder Stop Motion (Android) – Dreh
  • I-Movie (IOS) oder z.B. Inshot (Android und IOS) – Bearbeitung
  • Nachteil bei I-Stop-Motion –  keine Zoommöglichkeit, dies bedeutet, die Kamera muss für Naheinstellungen neu positioniert werden.
  • Vorteil bei Stop-Motion – Naheinstellungen können gezoomt werden.
  • Sind alle Fotos gemacht, müssen die Fotos als Film aus I-Stop-Motion oder Stop Motion exportiert werden. Dieser Film wird automatisch in der Galerie-App gespeichert.
  • Erstellen des Filmes mit I-Movie oder Inshot

Mit einfachen Schnittprogrammen können Fehlaufnahmen gelöscht, die Geschwindigkeit verändert, Titel hinzugefügt werden und abschließend kann direkt in der App die Nachvertonung erfolgen.

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9Fortbildungen für Videopraxis

 

Kontakt:
Adele Mecklenborg
Medienpädagogin
Tel. 0511.62 78 42
E-Mail: adele.mecklenborg@mzrh.de